Dienstag, 27. November 2012
Montag, 26. November 2012
Update...
Letzte Woche war zum ertsen Mal Babymassage. Das sah so aus:
Ben ließ sich ausziehen, mich vorstellen (ich kam erst zum 2. mal in die Grppe, meine Hebamme hatte den eigentlichen Kurs abgesagt und ich kam ein Glück noch woanders in einem laufenden Kurs unter.).
Jedenfalls... Ben nackig, alle vorgestellt, Formalitäten geklärt, los gings - und er fing an zu weinen. Dann nahm ich ihn hoch, er pinkelte mich komplett voll, und ab da trug ich ihn durch den Kursraum. Mal mehr und mal weniger schreiend. 2x gestillt, auf dem Ball hopsend, nichts half.
Alle anwesenden bedauerten michmit den Worten "12-Wochen-Schub" und so wars dann wohl auch.
Er hatte sonntags schon ungewöhnlich lange geschlafen, so dass ich mir schon Sorgen gemacht hatte. Die ganze Woche war dann echt anstrenegend. Geheul, nur herumtragen, nachts stündlich stillen... Ich war schon ziemlich verzweifelt, nicht das "Einschlafstillen" hat mich so gestresst, sondern, dass er sofort aufgewacht ist, wenn ich mich weggedreht oder mal kurz aufgestanden bin!
Und den Tag drauf war das scheinbar vergessen und er ließ sich sogar im Stubenwagen für eine halbe Stunde ablegen und schlief dort ein. Ohne Brust.
Nach diesem Update kann er nun besser greifen, den Oball anlutschen, der Katze hinterherschauen und lachen wenn sie miaut, und gestern durften wir sogar zum 2 Stunden Sushi essen mit einem super braven Baby! Dieses Greifen / Hand öffnen üben hat mich schon büschelweise Haare gekostet, aber was soll man machen ;)
Ben ließ sich ausziehen, mich vorstellen (ich kam erst zum 2. mal in die Grppe, meine Hebamme hatte den eigentlichen Kurs abgesagt und ich kam ein Glück noch woanders in einem laufenden Kurs unter.).
Jedenfalls... Ben nackig, alle vorgestellt, Formalitäten geklärt, los gings - und er fing an zu weinen. Dann nahm ich ihn hoch, er pinkelte mich komplett voll, und ab da trug ich ihn durch den Kursraum. Mal mehr und mal weniger schreiend. 2x gestillt, auf dem Ball hopsend, nichts half.
Alle anwesenden bedauerten michmit den Worten "12-Wochen-Schub" und so wars dann wohl auch.
Er hatte sonntags schon ungewöhnlich lange geschlafen, so dass ich mir schon Sorgen gemacht hatte. Die ganze Woche war dann echt anstrenegend. Geheul, nur herumtragen, nachts stündlich stillen... Ich war schon ziemlich verzweifelt, nicht das "Einschlafstillen" hat mich so gestresst, sondern, dass er sofort aufgewacht ist, wenn ich mich weggedreht oder mal kurz aufgestanden bin!
Und den Tag drauf war das scheinbar vergessen und er ließ sich sogar im Stubenwagen für eine halbe Stunde ablegen und schlief dort ein. Ohne Brust.
Nach diesem Update kann er nun besser greifen, den Oball anlutschen, der Katze hinterherschauen und lachen wenn sie miaut, und gestern durften wir sogar zum 2 Stunden Sushi essen mit einem super braven Baby! Dieses Greifen / Hand öffnen üben hat mich schon büschelweise Haare gekostet, aber was soll man machen ;)
Montag, 19. November 2012
Auch wichtig
Ich will gar nicht sagen, dass alles super einfach und problemlos ist.
Irgendwie ist es das schon, wenn an mit gesundem Menschenverstand an die Sache rangeht. Es ist schön, wirklich, und ich finde, sooo viel anders ist es gar nicht "alles" (ihr kennt die Sprüche: "Mit einem baby verändert sich ALLES!!!"), aber dennoch:
Den ganzen Tag betüddelt man ein kleines Baby. Man springt auf, sobald es kräht, schunkelt hier, cremt da, ölt dort und rasselt, packt die Brüste in der Öffentlichkeit aus und lässt sich an der Kasse auch mal lächelnd vollkotzen. Man wacht mit Rückenschmerzen auf, weil man um das Baby herumgeschlafen hat und geht mit Nacken- und Armschmerzen ins Bett, weil man es den ganzen Tag herumtragen musste, das Ohr pfeift, nachdem das Baby einem ins Ohr geschrieen hat. Direkt ins Ohr.
Und das alles eigentlich pausenlos. Wenn das Baby schläft, macht man sich Sorgen, warum es auf einmal so lange schläft. Tut es ja sonst nicht. Wenn es wach ist, sorgt man sich, weil es nicht in den Schlaf findet. Und so weiter. Man isst zwischen Tür und Angel, und wenn man nicht viel Glück (= tiefer Babyschlaf oder ein gerne und gut kochender Mann!) hat, dann ernährt man sich von Pappe aus der Mikrowelle.
Bei alldem darf man nur eines nicht vergessen:
Sich selbst.
Darum habe ich meinem Mann heute auf die Arbeit geschrieben, dass er ihn (schreiend, mit Bauchschmerzen, Schlaf den tag über gerade mal 30 Minuten) mir heute unbedingt ein bisschen abnehmen muss. Nicht dieses "ich nehm ihn mal ein bisschen", was natürlich sowieso andauernd hier so praktiziert wird, so das sich ihn im Hintergrund weinen höre. Sondern ich meine "nimm ihn und tu so, als gäbe es mich eine zeitlang einfach nicht.".
Darum hat er den Kleinen nun eingepackt, in den Kinderwagen verfrachtet (unter Protest) und ist mit ihm raus.
Ich nutze die Zeit, um lange unbeantwortete Mails zu beantworten, mir die Babykotze von der Schulter zu waschen, Babyspucke aus den Haaren, und um ihn danach wieder gerne schreien zu hören.
(Glaube allerdings, das muss ich noch etwas üben, denn um erstmal "runterzufahren" und zu merken, dass ich nicht mit einem Ohr am Baby sein muss und mit beiden Händen tippen kann, oder mir Gedanken zu machen, ob er gerade weint und was mein Mann da wohl macht, oder denke, viel sinnvoller als hier zu bloggen wäre die vollgeschirrte Küche zu säubern.... brauche ich ungefähr so lange, bis die beiden wieder kommen.)
Irgendwie ist es das schon, wenn an mit gesundem Menschenverstand an die Sache rangeht. Es ist schön, wirklich, und ich finde, sooo viel anders ist es gar nicht "alles" (ihr kennt die Sprüche: "Mit einem baby verändert sich ALLES!!!"), aber dennoch:
Den ganzen Tag betüddelt man ein kleines Baby. Man springt auf, sobald es kräht, schunkelt hier, cremt da, ölt dort und rasselt, packt die Brüste in der Öffentlichkeit aus und lässt sich an der Kasse auch mal lächelnd vollkotzen. Man wacht mit Rückenschmerzen auf, weil man um das Baby herumgeschlafen hat und geht mit Nacken- und Armschmerzen ins Bett, weil man es den ganzen Tag herumtragen musste, das Ohr pfeift, nachdem das Baby einem ins Ohr geschrieen hat. Direkt ins Ohr.
Und das alles eigentlich pausenlos. Wenn das Baby schläft, macht man sich Sorgen, warum es auf einmal so lange schläft. Tut es ja sonst nicht. Wenn es wach ist, sorgt man sich, weil es nicht in den Schlaf findet. Und so weiter. Man isst zwischen Tür und Angel, und wenn man nicht viel Glück (= tiefer Babyschlaf oder ein gerne und gut kochender Mann!) hat, dann ernährt man sich von Pappe aus der Mikrowelle.
Bei alldem darf man nur eines nicht vergessen:
Sich selbst.
Darum habe ich meinem Mann heute auf die Arbeit geschrieben, dass er ihn (schreiend, mit Bauchschmerzen, Schlaf den tag über gerade mal 30 Minuten) mir heute unbedingt ein bisschen abnehmen muss. Nicht dieses "ich nehm ihn mal ein bisschen", was natürlich sowieso andauernd hier so praktiziert wird, so das sich ihn im Hintergrund weinen höre. Sondern ich meine "nimm ihn und tu so, als gäbe es mich eine zeitlang einfach nicht.".
Darum hat er den Kleinen nun eingepackt, in den Kinderwagen verfrachtet (unter Protest) und ist mit ihm raus.
Ich nutze die Zeit, um lange unbeantwortete Mails zu beantworten, mir die Babykotze von der Schulter zu waschen, Babyspucke aus den Haaren, und um ihn danach wieder gerne schreien zu hören.
(Glaube allerdings, das muss ich noch etwas üben, denn um erstmal "runterzufahren" und zu merken, dass ich nicht mit einem Ohr am Baby sein muss und mit beiden Händen tippen kann, oder mir Gedanken zu machen, ob er gerade weint und was mein Mann da wohl macht, oder denke, viel sinnvoller als hier zu bloggen wäre die vollgeschirrte Küche zu säubern.... brauche ich ungefähr so lange, bis die beiden wieder kommen.)
Montag, 12. November 2012
Füßchen im Badeschaum
Am Sonntag ging es wieder in die Badewanne... wie seit einigen Wochen bewährt mit Mama oder Papa.. und dieses mal mit Lavendel-Badezusatz... der hat zwar nix gebracht im Sinne von "Einschlafhilfe", aber es war das erste Mal überhaupt Badezusatz, verrückt, dass ich mir da so Gedanken mache ^^
jedenfalls sind dank meines Mannes diese Bilder dabei entstanden (u.a. :))
jedenfalls sind dank meines Mannes diese Bilder dabei entstanden (u.a. :))
Römer Baby Safe Sleeper
Römer suchte im Sommer junge Familien, die den Baby Safe Sleeper testen wollten. Das ist ein Autositz, in dem das Baby quer zur Fahrtrichtung liegend transportiert werden kann, und nicht in "ungesunder" Haltung.
Testberichte und der Eindruck beim Drüberschauen bewegten mich dazu, mich für den Test zu bewerben. Tatsächlich bekam ich kurz darauf schon Bescheid, dass wir testen dürfen. Wir haben uns sehr gefreut!
Kurz vor der Entbindung kam der riesige Karton an (bereitete natürlich erstmal meinen Katzen große Freude...).
Unser erster Eindruck war, dass der Baby Safe Sleeper richtig schwer ist (5,8kg lt. Website).
Mein Mann wollte ihn dann schonmal im Auto einbauen, damit wir gleich Bescheid wissen, wenn wir ihn brauchen.
Das "Einbauen" geschieht über mitgelieferte Metallösen, die man an die Sicherheitsgurte auf dem Rücksitz macht. Dann einfach den Sitz einhaken, festziehen, fertig. Zumindest stand es so in der Anleitung, und war auch im Anleitungsvideo so beschrieben.
So ganz klappte das bei uns leider nicht, wir fanden die Anleitungsfotos sehr undeutlich und sehr schwer erkennbar. schwarzweiß, zu klein und überbelichtet. Schade!
Dazu Tippfehler in der Anleitung.
Im Video waren immer genau die "wichtigen" Stellen nicht erkennbar und zu schnell. Mehr Details hätten dem Ganzen da sehr gut getan und uns einige Mühen erspart. Einzelne Stellen der Einbauanleitung waren auch viel zu umständlich ausgedrückt ("der Kopf des Kindes auf der Fahrzeugtür abgewandten Seite" ... das geht auch eleganter.).
Letztendlich fanden wir in der Anleitung heraus, dass bei meinem Auto der Einbau nur hinter dem Fahrersitz mit dem Kopf in die Rückbankmitte möglich ist. Dann mussten woir nochmal länger suchen, wie man die Gurte verstellt ...
Knappe 2 Wochen nach der Entbindung konnten wir den ersten Testlauf starten. Den Baby Safe Sleeper mit Ben musste mein Mann zum Auto tragen, denn mit frischem Kaiserschnitt war das einfach viel zu schwer für mich.
Wieder ging das "festziehen der Gurte" an der Schale erst nach einigen Versuchen, da auch hier bei der Aleitung bei Detailaufnahmen gespart wurde und es zunächst unlogisch erschien. Dazu das ungeduldige, 13 Tage alte Baby, das bitterlich weinte... Ich war kurz davor, den anderen Autositz zu holen, um weiteren Stress zu vermeiden.Dann klappte es aber doch noch, und wir konnten los zur Hochzeit einer Freundin, ca. 1 Stunde Fahrtzeit. Der zunächst noch ganz aufgelöste Ben schlief ziemlich schnell ein und schlief auch die ganze Fahrt über friedlich.
Das Anschnallen des Babys funktionierte jeweils problemlos.
Man hat auch den Eindruck, dass das Baby sehr bequem und komfortabel liegen kann. Insgesamt sieht der Sitz sehr sicher und stabil aus, und man hat ein beruhigtes Gefühl.
Die Rückfahrt über weinte er stellenweise, was aber eher an seiner überstrapazierten Geduld und Riesenhunger lag.
Ein anderes Mal nahmen wir den Baby Safe Sleeper mit, als wir in einem Restaurant essen waren. Ben schlief so gut darin, dass meine Oma die ganze Zeit Sorge hatte, ob er denn noch atmet... Insgesamt kam er so auf 3 Stunden Schlaf, und zu dieser Zeit war so lange Schlafen am Stück nur nachts möglich.
Leider musste ich dann ja zwischenzeitlich ins Krankenhaus und konnte längere Zeit über auch nicht aus dem Haus und Autofahren.
In dieser Zeit waren meine Katzen wohl etwas genervt von der neuen Situation zuhause und dass mein Mann, so lange ich im Krankanhaus war, nur zum Schlafen heim kam. Also haben sie kurzerhand in den Baby Safe Sleeper gepinkelt. Also Härtetest, denn das kann natürlich auch mit Baby jederzeit passieren, dass in die Schale gepieselt oder gespuckt wird... Mein Mann baute den Sitz auseinander, was zum Glück mäglich ist, und wir wuschen den Bezug - leider nur per Hand. Schade, da wäre meiner Meinung nach wichtig, dass man zumindest mit 30° waschen kann. Wie gesagt, es muss ja keine Katze rienpinkeln können, aber ein Baby läuft auch ab und an mal aus, das ist also nicht so abwegig, dass man das Polster mal waschen muss.
Dennoch hat es geklappt und mit einiger Frickelei war der Bezug auch bald wieder eingebaut.
EineDecke o-ä. drunterlegen klappt leide rnicht, da man so ja die Gurte verdeckt.
Für meinen alltäglichen Gebrauch, also kurz zum Bäcker, zum Drogeriemarkt und zum Arzt fahren, finde ich den Baby Safe Sleeper leider einfach zu schwer und zu sperrig. Fürs Einkaufen benutze ich den Maxi Cosi, weil die Einkaufswägen oft Vorrichtungen dafür haben,und der Baby Safe Sleeper nicht in den Einkaufswagen passt. Zunächst hatte ich vor, den Baby Safe Sleeper im Auto fest eingebaut zu lassen, und dann jeweils nur das Baby umzuladen. Da Ben im Auto jedoch immer einschläft, will ich dann nicht jedes mal an ihm herumzerren, um ihn in einen anderen Sitz zu bekommen.
(Größenvergleich Römer Baby Safe Sleeper / Maxi Cosi Pebbles)
Für längere Strecken, oder Aktionen wie essen gehen usw., also keine "Einkaufstouren", finde ich den Baby Safe Sleeper empfehlenswert. Das Baby liegt sicher und bequem und man muss sich keine Sorgen um eine ungesunde Haltung machen.Für den täglichen Gebrauch hat er sich bei mir leider nicht bewährt.
Nur an der Anleitung würde ich wirklich noch einmal arbeiten...!
(zum Vergleich: Ben ist nun ca. 60 cm groß mit 10 Wochen)
Donnerstag, 8. November 2012
Lieber Ben,...
... du bist nun über 2 Monate alt - knappe 10 Wochen.
Neulich habe ich Bilder aus dem Krankenhaus angesehen. Es ist unglaublich, wie schnell du gewachsen bist und wie sehr und wie schnell du dich verändert hast.
Deinem Papa habe ich ein Bild von dir, einen Tag nach der Geburt, gezeigt. Er konnte fast nicht glauben, dass du das warst! So knautschig und quadratisch hatten wir dich gar nicht in Erinnerung ;)
Du konntest von Anfang an dein Köpfchen halten. Unsere Besucher haben nicht schlecht gestaunt, als du schon im Krankenhaus deinen Kopf gehalten hast, und Eva, unsere Hebamme, hat gesagt "na, der wird euch auf Trab halten!". Du bist einfach viel zu neugierig um immer nur zu schlafen oder doof herumzuliegen.
Du weinst sofort, wenn du nichts mehr zum Anschauen hast, und das schon von Anfang an! In irgendeinem Kalender habe ich neulich gelesen: "ab 3 Monate: Ihr Baby kann nun einige Sekunden seinen Kopf halten.". Ich will nicht sagen, dass du das super-überreife Baby bist. Aber du bist so neugierig, dass du manchmal auch mit ein paar Tagen schon geweint hast, weil du zu wenig gesehen hast oder weil es dir nicht passte, wie du da lagst und unterhalten werden wolltest. Dann nimmt man dich über die Schulter, du richtest dich auf und schaust dir in Ruhe alles an. Wie ein Großer.
Das Mobile überm Wickeltisch gefällt dir besonders gut. Anfangs fandest du wickeln grässlich und hast jedes mal so geweint. Mittlerweile liegst du auf dem Wickeltisch und lachst dein Mobile an - gestern hast du sogar 2mal all deine Kraft gesammelt und dagegen gehauen!
Du warst nie ein teilnahmsloses, schläfriges, passives Baby in hellblauem Kitsch, sondern von Anfang an ganz wach und ziemlich aktiv. Das hat man uns ja schon im Ultraschall immer prophezeit...
Außerdem haben wir herausgefunden, wie du gerne badest. Die ersten Versuche waren leider nicht so schön, du hast bitterlich geweint, und das, obwohl ich doch so eine Wasserratte bin! Diese Versuche wearen für uns alle super anstrengend und am Ende waren wir alle kaputt, verschwitzt und unglücklich. Seit du aber mit Mama oder Papa in die große Badewanne darfst, findest du es klasse. Letztes Mal hast du sogar ein bisschen mit den Armen und Beinen geplanscht. So muss das sein!
Wir haben uns auch schon zum Babyschwimmen angemeldet. Und zwar zusammen mit deiner nun zwei Wochen alten Freundin Ruby, mit deren Mama ich schon während meiner Schwangerschaft schwimmen war (und davor auch schon ;)), geht es ab Januar los. Übrigens hast du gestern Rubys Händchen angelutscht, du kleiner Charmeuer...
Tja, und dann habe ich auch noch herausgefunden, wie ich ein bisschen etwas im Haushalt schaffen kann, ohne dich alleine irgendwo ablegen zu müssen, denn das findest du besonders blöd und wachst sofort auf oder schreist bitterlich! Im Autositz auf der Küchenarbeitsfläche, viel Geschunkel, zusammen mit der Dunstabzugshaube schläfst du ein, ganz ohne an mir zu sein und ohne zu weinen, und ich kann entspannt ein bisschen aufräumen, backen oder kochen!
Ich finde es sehr traurig, wenn andere sagen oder schreiben "och ist der süß, ich weiß kaum mehr, als meine so klein waren...." vergisst man das wirklch so schnell? Wir machen immer wieder kleine Filmaufnahmen, um das alles irgendwie festzuhalten, auch wenn man das nur schwer kann...
Neulich habe ich Bilder aus dem Krankenhaus angesehen. Es ist unglaublich, wie schnell du gewachsen bist und wie sehr und wie schnell du dich verändert hast.
Deinem Papa habe ich ein Bild von dir, einen Tag nach der Geburt, gezeigt. Er konnte fast nicht glauben, dass du das warst! So knautschig und quadratisch hatten wir dich gar nicht in Erinnerung ;)
Du konntest von Anfang an dein Köpfchen halten. Unsere Besucher haben nicht schlecht gestaunt, als du schon im Krankenhaus deinen Kopf gehalten hast, und Eva, unsere Hebamme, hat gesagt "na, der wird euch auf Trab halten!". Du bist einfach viel zu neugierig um immer nur zu schlafen oder doof herumzuliegen.
Du weinst sofort, wenn du nichts mehr zum Anschauen hast, und das schon von Anfang an! In irgendeinem Kalender habe ich neulich gelesen: "ab 3 Monate: Ihr Baby kann nun einige Sekunden seinen Kopf halten.". Ich will nicht sagen, dass du das super-überreife Baby bist. Aber du bist so neugierig, dass du manchmal auch mit ein paar Tagen schon geweint hast, weil du zu wenig gesehen hast oder weil es dir nicht passte, wie du da lagst und unterhalten werden wolltest. Dann nimmt man dich über die Schulter, du richtest dich auf und schaust dir in Ruhe alles an. Wie ein Großer.
Das Mobile überm Wickeltisch gefällt dir besonders gut. Anfangs fandest du wickeln grässlich und hast jedes mal so geweint. Mittlerweile liegst du auf dem Wickeltisch und lachst dein Mobile an - gestern hast du sogar 2mal all deine Kraft gesammelt und dagegen gehauen!
Du warst nie ein teilnahmsloses, schläfriges, passives Baby in hellblauem Kitsch, sondern von Anfang an ganz wach und ziemlich aktiv. Das hat man uns ja schon im Ultraschall immer prophezeit...
Außerdem haben wir herausgefunden, wie du gerne badest. Die ersten Versuche waren leider nicht so schön, du hast bitterlich geweint, und das, obwohl ich doch so eine Wasserratte bin! Diese Versuche wearen für uns alle super anstrengend und am Ende waren wir alle kaputt, verschwitzt und unglücklich. Seit du aber mit Mama oder Papa in die große Badewanne darfst, findest du es klasse. Letztes Mal hast du sogar ein bisschen mit den Armen und Beinen geplanscht. So muss das sein!
Wir haben uns auch schon zum Babyschwimmen angemeldet. Und zwar zusammen mit deiner nun zwei Wochen alten Freundin Ruby, mit deren Mama ich schon während meiner Schwangerschaft schwimmen war (und davor auch schon ;)), geht es ab Januar los. Übrigens hast du gestern Rubys Händchen angelutscht, du kleiner Charmeuer...
Tja, und dann habe ich auch noch herausgefunden, wie ich ein bisschen etwas im Haushalt schaffen kann, ohne dich alleine irgendwo ablegen zu müssen, denn das findest du besonders blöd und wachst sofort auf oder schreist bitterlich! Im Autositz auf der Küchenarbeitsfläche, viel Geschunkel, zusammen mit der Dunstabzugshaube schläfst du ein, ganz ohne an mir zu sein und ohne zu weinen, und ich kann entspannt ein bisschen aufräumen, backen oder kochen!
Ich finde es sehr traurig, wenn andere sagen oder schreiben "och ist der süß, ich weiß kaum mehr, als meine so klein waren...." vergisst man das wirklch so schnell? Wir machen immer wieder kleine Filmaufnahmen, um das alles irgendwie festzuhalten, auch wenn man das nur schwer kann...
Dienstag, 6. November 2012
Montag, 5. November 2012
Erfolgserlebnisse
Tja, was soll ich erzählen.
Am Freitag bin ich doch nochmal losgezogen in die Stadt. Alleine. Also mit Ben. Aber ohne Erwachsenenbegleitung.
Stolz geschwellter Brust baute ich den Kinderwagen auf. Gut, ich schaute mich heimlich um, ob irgendwo der hilfsbereite Parkhauswächter zuschaut, dem ich dann hätte beichten müssen, dass ich Mittwoch einfach nur zu doof war... aber er war ein Glück ausser Sichtweite ;))
Letztendlich sah mein Shopping-Trip so aus, dass das Baby schrie, ich dennoch grinsend durch die Fußgängerzone marschierte - denn ich konnte LAUFEN und das ohne Schmerzen. HA!
In meiner Kleinstadt zog ich zwar jede Menge Blicke auf mich, hier scheint man eher schwarz und grau tragen zu müssen, und eine Frau mit WEISSEM Kinderwagen, die obendrein einen ROTEN Mantel trägt, fällt da schon auf. Okay, vielleicht war es auch nur das Geschrei aus dem Wagen....
Wie auch immer, ich habe dennoch ein Buch erbeutet, Geschenkpapier, ein paar Babyklamotten und letztendlich sogar Zutaten für Spaghetti.
Und dabei gelernt: Zwischen Vorstellung und Wirklichkeit liegen manchmal eben Steine. Oder ganze Welten. Ein perfekter Stadtbummel mit schlafendem Kind und allem, was ich gesucht habe, wäre doch irgendwie auch langweilig gewesen. Immerhin konnte ich mich so in "ruhig bleiben, auch wenn das Baby schreit" üben. Letztendlich schlief es dann nämlich doch noch ein.
Und ich bin einfach nur froh, mich wieder frei bewegen zu können. Nimm das, du Thrombose! Nimm das, du Schmerz! HA! Ihr habt mich nicht klein bekommen. Und nun weiß ich sogar den Lebensmitteleinkauf zu schätzen, und freue mich, den zu schaffen. Das hätt eich vor 2 Wochen nämlich noch nicht geschafft.
Und zuhause habe ich es sogar geschafft, die Spaghetti zuzubereiten. Mit Baby in Kindersitz auf der Arbeitsfläche - mit einem Arm wild die Babyschale schaukelnd - dazu pausenlos "Zwei kleine Wölfe..." singend... Naja, GRÖLEND. Abzugshaube auf Hochtouren, das Schreien ignorierend... und letztendlich schlief das Baby ein. Ich war fassungslos. Es schlief tatsächlich!! Ohne Brust, ohen Körperkontakt! MEIN SOHN! Also schnell fertig gekocht, Spülmaschine leer, Spülmaschine voll und laufen lassen, Wäsche hingestellt, Wäsche eingeräumt... Man muss das ja ausnutzen...!
Manchmal muss es einem nunmal sehr schlecht gehen, damit es einem auch im "Normalzustand", richtig gut gehen kann.
Hier übrigens noch der Kürbis, den mein Mann für Halloween gebastelt hat. Der Katze unten links waren leider beim Foto schon die Ohren weggetrocknet ;)
Besonders süß fand ich, als Kinder geklingelt haben, mein Mann ihnen Kekse gegeben hat und ich nur höre "Und immer schön ans Zähneputzen denken!" Ist er nicht toll?
Am Freitag bin ich doch nochmal losgezogen in die Stadt. Alleine. Also mit Ben. Aber ohne Erwachsenenbegleitung.
Stolz geschwellter Brust baute ich den Kinderwagen auf. Gut, ich schaute mich heimlich um, ob irgendwo der hilfsbereite Parkhauswächter zuschaut, dem ich dann hätte beichten müssen, dass ich Mittwoch einfach nur zu doof war... aber er war ein Glück ausser Sichtweite ;))
Letztendlich sah mein Shopping-Trip so aus, dass das Baby schrie, ich dennoch grinsend durch die Fußgängerzone marschierte - denn ich konnte LAUFEN und das ohne Schmerzen. HA!
In meiner Kleinstadt zog ich zwar jede Menge Blicke auf mich, hier scheint man eher schwarz und grau tragen zu müssen, und eine Frau mit WEISSEM Kinderwagen, die obendrein einen ROTEN Mantel trägt, fällt da schon auf. Okay, vielleicht war es auch nur das Geschrei aus dem Wagen....
Wie auch immer, ich habe dennoch ein Buch erbeutet, Geschenkpapier, ein paar Babyklamotten und letztendlich sogar Zutaten für Spaghetti.
Und dabei gelernt: Zwischen Vorstellung und Wirklichkeit liegen manchmal eben Steine. Oder ganze Welten. Ein perfekter Stadtbummel mit schlafendem Kind und allem, was ich gesucht habe, wäre doch irgendwie auch langweilig gewesen. Immerhin konnte ich mich so in "ruhig bleiben, auch wenn das Baby schreit" üben. Letztendlich schlief es dann nämlich doch noch ein.
Und ich bin einfach nur froh, mich wieder frei bewegen zu können. Nimm das, du Thrombose! Nimm das, du Schmerz! HA! Ihr habt mich nicht klein bekommen. Und nun weiß ich sogar den Lebensmitteleinkauf zu schätzen, und freue mich, den zu schaffen. Das hätt eich vor 2 Wochen nämlich noch nicht geschafft.
Und zuhause habe ich es sogar geschafft, die Spaghetti zuzubereiten. Mit Baby in Kindersitz auf der Arbeitsfläche - mit einem Arm wild die Babyschale schaukelnd - dazu pausenlos "Zwei kleine Wölfe..." singend... Naja, GRÖLEND. Abzugshaube auf Hochtouren, das Schreien ignorierend... und letztendlich schlief das Baby ein. Ich war fassungslos. Es schlief tatsächlich!! Ohne Brust, ohen Körperkontakt! MEIN SOHN! Also schnell fertig gekocht, Spülmaschine leer, Spülmaschine voll und laufen lassen, Wäsche hingestellt, Wäsche eingeräumt... Man muss das ja ausnutzen...!
Manchmal muss es einem nunmal sehr schlecht gehen, damit es einem auch im "Normalzustand", richtig gut gehen kann.
Hier übrigens noch der Kürbis, den mein Mann für Halloween gebastelt hat. Der Katze unten links waren leider beim Foto schon die Ohren weggetrocknet ;)
Besonders süß fand ich, als Kinder geklingelt haben, mein Mann ihnen Kekse gegeben hat und ich nur höre "Und immer schön ans Zähneputzen denken!" Ist er nicht toll?
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