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Dienstag, 29. Juli 2014

Weshalb ich jedem vom Versand mit DPD abrate.

Ich habe ein Geburtstagsgeschenk für Bens Freundin bestellt. Das einzige Problem: DPD sollte der Paketdienstleister seitens des Verkäufers sein. Ich hätte es wissen müssen. 

Nach gescheiterten Zustellversuchen (es ist scheinbar echt schwer, in einem 20 Parteien-Haus jemanden anzutreffen -vielleicht kann Hermes oder DHL mal einen Kurs für DPD anbieten, wie man Klingeln betätigt.) wollte sogar mein Mann persönlich hin (er arbeitet zumindest in der Nähe, von mir aus sind es ca. 30km) konnte jedoch weder übers Internet noch telefonisch Öffnungszeiten in Erfahrung bringen.

Darauf gestern meine Mail an DPD:
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Hallo!
Vorige Woche sollte mir ein Paket zugestellt werden. Den Benachrichtigungszettel fand ich vor der Haustür auf dem Boden herumliegen. Am darauffolgenden Tag füllte ich eine Abstellerlaubnis aus und klebte diese an die Haustür. Der Fahrer malte mir mehrere Fragezeichen auf den komplett (!) ausgefüllten Zettel mit der Abstellerlaubnis (auf den Briefkästen! Klingeln bei Nachbarn im Haus!), schmiss ihn vor die Haustür und verschwand wieder. Ich bin nicht nur verärgert angesichts meines wieder nicht zugestellten Pakets, sondern auch dieses frechen Verhaltens des Fahrers, zumal dies nicht der erste Vorfall dieser Art ist und ich mich bei Ihnen bereits 3 mal in den letzten Jahren beschwert habe. Es sind nach wie vor einfach keine Verbesserungen der Zustände zu beobachten.
Es handelt sich aktuell um Paketnummer P0[xxx] welche laut Onlinetracking obendrein auch noch ungültig und nicht nachzuverfolgen ist.
Mein Paket sei laut meinem letzten Benachrichtigungszettel auf der Straße nun bei Ihnen eingelagert.
Ich bitte Sie, mir dieses nun schnellstmöglich endlich sachgemäß zuzustellen! [xxx]
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24 Stunden. Keine Reaktion.
Erneute Mail. 
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Hallo, 
bereits vor 23 Stunden bat ich Sie, mir mein Paket endlich zuzustellen. Seither keine Reaktion, geschweige denn mein Paket. Unten die vorangegangene Mail.
Mit Bitte um schnellstmögliche Erledigung
[Lesebestätigung, hohe Priorität]
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Sehr geehrte Frau [xxx],
 für die Unannehmlichkeiten möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen.
Leider können wir Ihr Paket nicht mehr bei Ihnen zustellen lassen, da Ihr Paket bereits unterwegs zu Ihrem Versender ist. Bitte melden Sie das Ihrem Versender, damit dieser schnellstmöglich Ersatzware für Sie versendet.
Warum eine erneute Zustellung nicht funktioniert hatte, kann ich Ihnen nicht beantworten.
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Update:

Wisst ihr, wer gerade bei mir geklingelt hat? DPD. Mit meinem Paket, welches vor 2 Tagen angeblich zurück zum Absender geschickt wurde und einem Fahrer, der sich zig mal entschuldigte, denn niemand habe ihm die Tür geöffnet. Künftig solle ich doch, wenn ich das Haus verlasse, bei DPD anrufen, denn dann würde das Paket zum paketshop in der Innenstadt geliefert werden.
(wie das nun sein kann, nachdem man mir vorgestern noch schrieb, es sei nun beim Absender, konnte mir auch keiner erklären.)



Wenn ich meine Arbeit so erledigen würde und so mit meinen Kunden umgehen würden, könnte ich meinen Betrieb schließen. 
Da kramte ich in meinen Mails und stieß auf fast den gleichen Vorfall vor ziemlich genau einem Jahr.
 


Los gehts!


Hallo!
Wie bereits mehrfach vorgekommen, habe ich auch heute wieder einen Benachrichtigungszettel am Briefkasten vorgefunden, obwohl ich zuhause war und auf die Klingel gehört habe. Der Zettel wurde ohne zu klingeln an die Haustür geklebt.
Meine Klingel ist in Ordnung, andere Paketdienste schaffen es problemlos, Pakete zuzustellen. Ich war zuhause und habe Besuch erwartet, so dass ich sowieso auf die Klingel geachtet habe.
Wäre es das erste oder zweite mal, könnte ich darüber hinweg sehen, aber mittlerweile kann ich über Ihr Unternehmen nur noch den Kopf schütteln. Es liegt Ihnen offensichtlich nichts daran, den sowieso schon schlechten Ruf zu verbessern, geschweige denn ihre Arbeit, für die bezahlt wurde, auszuführen! 
Bitte stellen Sie mir mein Paket mit der Nummer [xxx] unverzüglich zu!
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(24 Stunden, keine Antwort.)
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Hallo!
Nachdem ich Ihnen bereits gestern unten angehängte Beschwerde geschickt habe, hat die heutige "Neuzustellung" Ihres Fahrers den Vogel abgeschossen.
Heute klingelte es Sturm an der Tür, ich war sofort an der Sprechanlage, bekam jedoch keine Antwort. Als ich zu den Briefkästen ins Erdgeschoss ging, hing dort erneut eine Benachrichtigungskarte, man habe mich nicht angetroffen!
Es handelt sich um das Paket mit der Nummer [xxx]

1. Wieso kommt es bei DPD bei JEDEM (!!!) Paket, das mir von DPD zugestellt werden soll, zu solchen Problemen? Das ist kein "Zufall", "Ausrutscher" oder "Versehen" mehr!!
 2. Wieso bekomme ich auf Beschwerdemails an Sie grundsätzlich lediglich den (automatisierten) Hinweis, ich könnte eine Neuzustellung beantragen, ohne jegliche Stellungnahme Ihrerseits? Und das beim 5. Mal?
3. Wie kann es sein, dass ein Fahrer, dessen Job es ist, ein Paket abzuliefern (und wofür er vom Auftraggeber bezahlt wird!!!) seinen Job nicht sachgemäß erledigt und sich das selbst nach der 5. Beschwerde eines Kunden nicht ändert? Haben die Fahrer derartigen Zeitdruck, dass sie ihre Pakete nicht zustellen können? Oder werden sie pro Tour (vom Depot zu mir immerhin rund 30 km!!!) bezahlt und freuen sich, morgen die selbe Tour nochmal fahren zu können (und womöglich mehr Geld dafür bekommt?)
Ich muss als Kunde doch stark davon ausgehen, dass es sich beim 5. Vorfall um Absicht handelt, vor allem, wenn man im Bekanntenkreis davon berichtet und jeder ähnliches zu berichten hat!
4. Wieso wird diesen Vorfällen nicht nachgegangen, sondern wird mir als Kunde immer mehr das Gefühl übermittelt, diese Vorgehensweise sei bei Ihnen normal, und ich werde an der Nase herumgeführt?
[xxx]
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Sehr geehrte Frau [xxx],
 wir bedauern sehr, dass Sie Grund zur Kritik bezüglich der Zustellart durch unseren Systempartner bzw. Fahrer hatten,danken jedoch für die Kritische Rückmeldung, da die Zufriedenheit für uns hohe Priorität besitzt.
Den Sachverhalt haben wir in unserem Haus geprüft und eine Rücksprache mit dem betreffenden Systempartner sowie dessen Fahrer geführt. 
Wir können Ihnen versichern, dass wir den verursachenden Fahrer nochmals sehr intensiv in die DPD-Richtlinien eingewiesen haben.
Wir hoffen mit diesen Maßnahmen wieder die gewohnt gute Zustellqualität bieten zu können.
Da nur ein sachgemäßer Umgang mit den uns anvertrauten Paketsendungen unserem gewohnt hohen Anspruch entspricht,möchten wir uns im Namen aller Beteiligten bei Ihnen für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen und gehen davon aus,dass sich ein so ein unglücklich verlaufender Fall nicht wiederholt.
In der Hoffnung auf weiterhin gute Zustellergebnisse verbleiben wir
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Hallo, vielen Dank für Ihre Antwort.
Leider habe ich mein Paket jedoch noch immer nicht.
Der Fahrer hat "Wir kommen am nächsten Wochentag wieder" angekreuzt, jedoch steht der Sendungsstatus online nun auf "eigelagert".
Für mich wird die Angelegenheit trotz Ihrer netten Mail leider immer ärgerlicher.
Ich bitte Sie, mir einfach nur mein Paket, welches ich bereits Ende letzter Woche gebraucht hätte, zustellen zu lassen, ohne dass weitere Unannehmlichkeiten für mich entstehen. Ich bin auch nicht bereit, eine Neuzustellung online zu beantragen, da auf dem Zettel "wir kommen am nächsten Werktag wieder" angekreuzt stand und ich nun extra 2 Tage lang zuhause auf Klingel und Fahrer gewartet hatte!

Leider findet man auch im Internet zum Thema "gewohnt gute Zustellqualität" "hoher Anspruch" und "weiterhin gute Zustellergebnisse" grundsätzlich die selben Erfahrungen wie meine, selbst wenn man nur nach Ihrer Emailadresse sucht. Vielleicht interessiert Sie ja auch die Erfahrung anderer über Ihr Unternehmen.
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Sehr geehrte Frau [xxx],

das betreffende Paket ist in der Tat nach den 2 erfolglosen Zustellversuchen bei uns eingelagert.
Morgen am nächsten Werktag versuchen wir Sie erneut mit Ihrem zu erreichen. 


Gehts euch mit DPD genau so?  Übrigens hatte ich einige Monate zuvor NOCH eine Korrespondenz dieser Art mit DPD - jedes verdammte mal, wenn etwas von denen zugestellt werden sollte.  Ich verstehe es, wenn irgendwo Fehler passieren. Aber dann zeigt man doch zumindest Interesse, etwas daran zu ändern oder entschuldigt sich vernünftig, nicht so wie in der aktuellen Mail?! Schulterzuckend schrieben, man wisse auch nicht woran es lag, kümmer dich selbst darum.... 
Man hat das Gefühl, dass es dem Unternehmen scheißegal ist, was da läuft, und wie es den Kunden damit geht...



 




Freitag, 15. März 2013

Alltagsprobleme - Einkaufen

Hallo Herr Norma, Frau Rewe, Mister Marktkauf, Fräullein Penny und Meister Edeka...!

Einkaufen mit Baby. Mal hat man Glück und es gibt Eltern-Kind-Parkplätze, dann hat man nicht ein so riesiges Geschleppe (7,5 Kilo Baby + 4,5 Kilo Babyschale ist jetzt nicht sooo super immer, ne?), mal eben nicht, und man schleppt eben.
Manchmal nehme ich es auch noch schulterzuckend in Kauf, wenn es keine Einkaufswägen mit Babyschalen-Aufsatz gibt, und stelle die Schale dann eben in den Wagen. Das Baby kann ja wohl auch bald sitzen, allzu lange muss ich das nicht mehr mitmachen.


Einmal kam es nun sogar vor, dass der Einkaufswagen so schmal war, dass die Babyschale nichtmal rein gepasst hat und ich sie schräg darauf geklemmt mit einer Hand festhaltend durch den Laden balancieren musste.




Wenn dann aber die Kassierer - auf Anweisung der Leitung, wie auch immer - an der Kasse noch frech werden und in pampigem Ton verlangen, dass man 13 Kilo Babyschale mit Kind mal eben aus dem Wagen hebt um zu beweisen, dass man auch wirklich und ganz, ganz ehrlich keine ganze Wassermelone oder ein Stück Hefe darunter versteckt hat, werd ich wirklich ungehalten.

Wie bei uns im Marktkauf nebenan. Da brauch ich es auch gar nicht mehr zu wagen zu Fuß hin zu gehen, denn mit dem Kinderwagen werde ich NOCH böser angeschaut. Damit kann man ja auch ganze Fernsehgeräte und so aus dem Wagen schmuggeln, ne?



Oder gestern im REWE, wo die Kassiererin dann "kann ich mal in den Wagen schauen" murmelte, ich die Schale aber nicht angehoben habe (ich sehs nicht mehr ein, wirklich.) und mich dann LOBTE, dass ich nichts im Wagen versteckt hatte. (*guck* - "aaaah, suuuper!") WTF?

Wo leben wir denn, dass ich überall gleich mal als Verbrecher dastehe, und meine Unschuld beweisen muss? Gibts Menschen, die sagen "yay, ich hab endlich ein Baby, endlich kann ich das mit mir herumtragen, mich durch absichtlich auf Eltern - Kind Parkplätzen parkende ignorante Idioten schikanieren lassen, nur damit ich Dinge im Laden drin und drunter verstecken kann, hihihihihihiiiii! - Für den Luxus verzichte ich gerne auf Schlaf, freu mich über hormonelle Gimmicks wie Haarausfall, zersplitterte Nägel und Schweißausbrüche noch 6 Monate nach der Geburt, das ist es mir schon wert" Und dann kaufen sie Wurst und Käse, Cornflakes, Windeln und Brot für 32,13 Euro und freuen sich, dann ungesehen ne Packung Speck unterm Maxi Cosi geschmuggelt zu haben? Ich mein, gibts die wirklich?

Übrigens schnalle ich immer eine Tasche an den Wagen, wenn die Babyschale in den Wagen muss, so dass keiner meiner Einkäufe dann in den Wagen gelangt, sondern eben nur in die Einkaufstasche, so dass keiner sagen kann, "könnt ja aber auch aus Versehen was drunter gerutscht sein".



Mir ist durchaus klar, dass das kein Problem der Kassiererinnen ist, sondern dass die durch Testkäufer, Chefs, Strukturen, unfaire Behandlung bei Diebstahl und co dazu angewiesen werden. Ich bin ja auch nicht böse mit den Kassiererinnen, aber Leute, es nervt einfach nur, und ich hab keine Lust mich ständig rechtfertigen zu müssen, wenn die Läden nichtmal in der Lage sind, Wägen mit Babyschalenaufsatz zu stellen...!






Montag, 17. Dezember 2012

Die Sache mit dem Elterngeld

Nein, wir haben unser Elterngeld noch immer nicht.
Zunächst füllten wir brav das Formular aus. Im September. Forderten von den Arbeitgebern die benötigten Unterlagen und als alles ferig war, wuchteten wir es zur Post in der Hoffnung, dass man für die Menge Papier keine Paketmarke braucht.

Einige Tage kam die Eingangsbestätigung. Und darauf kam ein Brief, dass noch Unterlagen fehlen würden. Falsche Formulierung, denn wir haben ALLES, was angefordert gewesen war, eingereicht.
Richtig wäre: Denen fiel ein, dass sie das wohl auch noch zusätzlich gerne hätten. Also wieder was vom Arbeitgeber angefordert, was dann wieder Wochen dauerte, bis es komplett war. Wieder per Post hingewuchtet. Telefonisch rückversichert- wenn dann alles da ist, würde es ganz schnell gehen. Und nichts mehr fehlen.

Und nun kommt doch tatsächlich wieder ein Brief an mich, in welchem sie schreiben, es würden noch weitere Unterlagen fehlen. Ich könnt....!
Dieses Mal irgendwelche Lohnbescheinigungen, die weder beim Antrag noch bei der "Nachforderung" angefordert wurden!

Also kann ich nun wieder wochenlang warten, bis mein Arbeitgeber mir das schickt, um es dann zur Behörde zu schicken, welcher dann wieder einfällt, dass weitere Sachen fehlen. JAJA!

Dann rief ich da heute Morgen an, um mal zu fragen, wie sie sich das Leben als Eltern ohne Geld so vorstellen, um Weihnachten rum.  Und was sie noch an weiteren Unterlagen von mir wollen. Evtl. eine Liste der aus Frust vertilgten Süßigkeiten angesichts des Elterngeldantrags? ...

Die Dame sagte, meine Sachbearbeiterin würde ich morgen zwischen 8 und 12 Uhr anrufen. Gut, sagte ich, denn jetzt gehe ich aus dem Haus und weiß nicht, wann ich wieder erreichbar sind. Morgen dann, zwischen 8 und 12.
Komme eben nach Hause, und mein Anrufbeantworter blinkt. Die Sachbearbeiterin, die ganz erstaunt klang, was ich denn für eine Frage an sie hätte, und wieso ich jetzt nicht erreichbar sei. Ich soll es doch morgen bei ihr probieren.