Ben, eine Freundin und ich sind gemeinsam frühstücken. Die Kellnerin kommt an den Tisch. Ben zeigt ihr freudig sein Holzauto. Die Kellnerin sagt: "Hast du aber ein
schönes Auto!"
Ben sieht, dass sie alles vom Tisch abräumt und will ihr auch sein
Auto geben.
Die Kellnerin lächelt und sagt:
"Neee, ich brauch' doch kein
Spielzeugauto. Ich bin doch ein Mädchen. (sie kichert.) Mädchen spielen doch nicht mit Autos!!"
Ich war (!) in einer Gruppe für Reboarder Autositze. Vor einen Tagen trat dort die Frage auf, ob es auch okay sei, einem Mädchen einen schwarzen Kindersitz zuzumuten, denn das gewünschte Modell sei nur in schwarz verfügbar.
(ich bin dann aus der Gruppe ausgetreten, ertrag ich nicht. Liegt evtl auch daran, dass es zu miner zeit ausschließlich schwarze Kindersitze gab. Vielleicht bin ich in meiner Weiblichkeit seither extrem eingeschränkt und weiß es nur nicht. Puh. Solche Traumata sitzen ja auch sehr, sehr tief.) Man riet ihr übrigens dann, doch einfach einen rosa Sommerbezug zu kaufen. Na gottseidank, das arme Mädchen ist gerettet!
Außerdem bekam ich via Facebook Neuigkeiten eines Stofflabels angezeigt. Ein wunderschöner dunkelblauer Stoff mit Cowboymotiv (ich glaube es war ein Comicjunge und ein Comicmädchen darauf) wurde gepostet. Ein Kommentar lautete:
"Findet ihr den Stoff denn auch jungstauglich (sic!)? Wegen dem (aufgedruckten) Mädchen dacht ich..."
Ja, es ist nämlich so, dass Jungs nur Sachen tragen dürfen, auf denen Jungs abgebildet sind. Ansopnsten explodiert das Kleidungsstück auf der Stelle. Und das wollen wir ja nicht, richtig?
Ganz ehrlich, soviel hausgemachte Blödheit ertrage ich einfach nicht.
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Freitag, 14. Februar 2014
Ich bin doch ein Mädchen!
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Zeug
Donnerstag, 18. Juli 2013
Kamikazeflieges Babyratgeber, oder so!
Wenn ich ein Buch über das erste Lebensjahr schreiben sollte, würde das ziemlich
kurz werden. Das ist wohl auch der Grund, wieso ich es nicht mache. Und weil es schon zu viele davon gibt. Und mir die Zeit fehlt. Und das Geld. Und die Leser.
Aber ich weiß, was in meinem Buch stehen würde.
* Kein Kind weint, um seine Eltern zu ärgern oder zu stören. Es weint, weil es Angst hat, ihm etwas fehlt der es etwas braucht. Und Ein Baby ist auch nicht zornig, weil es ärgern will.
* Höre nicht auf andere mehr als auf deinen Bauch. Lass dir nicht reinreden und ich nicht verunsichern.
* Sprich mit deinem Partner.
*Lies nicht zu viel. Und falls du es doch tust: Lass dich davon nicht völlig beeinflussen.
* Sei nicht radikal. Soll heißen: Nicht NUR das oder das. Manchmal hilft das eine, manchmal das andere. Sei kreativ und wenn etwas nicht klappt, überlege dir eben eine andere Lösung.Nichts finde ich nerviger als Debatten, was besser ist: Flasche oder Stillen, Tragetuch oder Kinderwagen. Finde DEINEN Weg.
* Atme tief durch, wenn du genervt bist. Und sage dir: diese Zeit vergeht sehr, sehr schnell. In einem Jahr wirst du kaum mehr wissen, was dich heute belastet hat und was dein Kind heute noch nicht konnte. Es ist alles absehbar.
* Mach nicht jeden Scheiß mit. Ein Kind musst nicht zu Pekip, Babyschwimmen, Babymassage, Krabbelgruppe, Bergwandern für Babys (gibts!), Babyzeichen-Kurs, Baby-Golf und Früh-Chinesisch. Eine Sache reicht. Keine Sache ist auch in Ordnung. Überfordere dich und dein Kind nicht.Mach, was DU für sinnvoll hältst, und nicht, was in irgendeinem Ratgeber stand.
* Keine Schlaftrainings! Kein schreien lassen! Ohne Diskussion! Einfach: NEIN!
* Freunde mit Babys im gleichen Alter helfen unheimlich weiter. Auch sie werden mal zu spät kommen, auch sie werden ziemlich müde sein, auch sie werden Verabredungen absagen, wenn es dem Kind nicht gut geht, du bist nicht alleine.
* Wenn du glaubst, du genießt die erste Zeit: Genieße sie noch mehr. Sie geht so irre schnell vorbei. Wenn du glaubst, du hast genug Fotos gemacht, mach noch mal welche. Du hast später das Gefühl, all das auch nicht annähernd sorgfältig dokumentiert zu haben.
* Essen gehen mit Kind? Schwimmbadbesuch mit Kind? Stadtbummel mit Kind? Es gibt nichts, was du nicht ausprobieren kannst. Die Erfahrungen anderer müssen nicht auf dich zu treffen. Und wenn etwas nicht klappt, dann geht man eben nach Hause und weiß, was man das nächste Mal eben anders machen muss. Hab keine Angst vor solchen Dingen. Meist funktioniert alles problemlos, und man hat sich vorher umsonst gesorgt.
*Man kann nicht immer auf alles vorbereitet sein. Das macht keine schlechte Mutter aus einem.
* Vergleiche nicht. Am besten, man setzt sich auch Beim Arzt im Wartezimmer möglichst weit weg von anderen Eltern. Sonst wird man sofort belagert mit: "Mein Kind kann schon, meine größte Tochter hat ja, wie alt ist es denn, in dem Alter konnte meine ja…" Das nervt und bringt keinem was. Und viele Mütter lassen sich durch sowas obendrein auch noch verunsichern. Und das völlig ohne Grund!
* Such dir einen Kinderarzt mit mobilem Internet im Wartezimmer. Du wirst dort viel Zeit verbringen. Viel einsame Zeit. Internet hilft ungemein. Z.B. Zum Lästern über Twitter. Zum Hilferufe absetzen ("sitze seit 2 Stunden im Wartezimmer, ertrage klein KÄWINN und DIEHLAILAAAH einfach nimmer.")...
* Ein Baby macht keine Sauerei, um zu ärgern. Es weiß nun mal nicht, was passiert, wenn man die Reisschale umdreht oder den Löffel fallen lässt. Das muss es herausfinden. Und es muss es auch herausfinden KÖNNEN.
* Schiebe jedes Gefühl für Ekel beiseite. Der Kartoffelbrei zwischen den Fußzehen? Babykotze auf dem frisch bezogenen Bett? Babyrotze in den Haaren? Pipi der Badewanne, in der auch du sitzt? Ja, das passiert. Davon geht die Welt nicht unter. Unsere Mütter haben das auch schon mitgemacht. Das Baby macht auch das nicht absichtlich. Bewundere in diesem Moment lieber deine eigenen Eltern, die das alles für uns durchgemacht haben. Und erzähl am Besten deinen Freundinnen davon. Die werden von diesen Geschichten auch ein paar auf Lager haben. Und wenn du die hörst, wirst du froh sein, dass es bei euch nur Pipi in der Badewanne war…
* Sprich mit deinem Kind! Ich finde es ganz schrecklich, wenn ich durch Einkaufsläden laufen und sehen, wie Babys mit ihren Eltern kommunizieren wollen, große Augen machen und auf Pappaufsteller zeigen, die Eltern aber so sehr darauf bedacht sind, dass das Baby ruhig ist oder dass der gesuchte Artikel möglichst schnell gefunden wird, dass das Baby ignoriert wird. Ich erkläre meinem Kind einfach immer, wo ich gerade hingehe, was wir suchen, was es gerade sieht. Das weckt sein Interesse für die Außenwelt und für die Abläufe des Alltags.
* Wenns ums Thema essen geht, auch nicht verunsichern lassen. Das Einzige: Kein Honig im 1. Lebensjahr (Gefahr einer Botulismusinfektion).
Der Rest meines Buches wären weiße Seiten, mit Herzchen bemalt.
Aber ich weiß, was in meinem Buch stehen würde.
* Kein Kind weint, um seine Eltern zu ärgern oder zu stören. Es weint, weil es Angst hat, ihm etwas fehlt der es etwas braucht. Und Ein Baby ist auch nicht zornig, weil es ärgern will.
* Höre nicht auf andere mehr als auf deinen Bauch. Lass dir nicht reinreden und ich nicht verunsichern.
* Sprich mit deinem Partner.
*Lies nicht zu viel. Und falls du es doch tust: Lass dich davon nicht völlig beeinflussen.
* Sei nicht radikal. Soll heißen: Nicht NUR das oder das. Manchmal hilft das eine, manchmal das andere. Sei kreativ und wenn etwas nicht klappt, überlege dir eben eine andere Lösung.Nichts finde ich nerviger als Debatten, was besser ist: Flasche oder Stillen, Tragetuch oder Kinderwagen. Finde DEINEN Weg.
* Atme tief durch, wenn du genervt bist. Und sage dir: diese Zeit vergeht sehr, sehr schnell. In einem Jahr wirst du kaum mehr wissen, was dich heute belastet hat und was dein Kind heute noch nicht konnte. Es ist alles absehbar.
* Mach nicht jeden Scheiß mit. Ein Kind musst nicht zu Pekip, Babyschwimmen, Babymassage, Krabbelgruppe, Bergwandern für Babys (gibts!), Babyzeichen-Kurs, Baby-Golf und Früh-Chinesisch. Eine Sache reicht. Keine Sache ist auch in Ordnung. Überfordere dich und dein Kind nicht.Mach, was DU für sinnvoll hältst, und nicht, was in irgendeinem Ratgeber stand.
* Keine Schlaftrainings! Kein schreien lassen! Ohne Diskussion! Einfach: NEIN!
* Freunde mit Babys im gleichen Alter helfen unheimlich weiter. Auch sie werden mal zu spät kommen, auch sie werden ziemlich müde sein, auch sie werden Verabredungen absagen, wenn es dem Kind nicht gut geht, du bist nicht alleine.
* Wenn du glaubst, du genießt die erste Zeit: Genieße sie noch mehr. Sie geht so irre schnell vorbei. Wenn du glaubst, du hast genug Fotos gemacht, mach noch mal welche. Du hast später das Gefühl, all das auch nicht annähernd sorgfältig dokumentiert zu haben.
* Essen gehen mit Kind? Schwimmbadbesuch mit Kind? Stadtbummel mit Kind? Es gibt nichts, was du nicht ausprobieren kannst. Die Erfahrungen anderer müssen nicht auf dich zu treffen. Und wenn etwas nicht klappt, dann geht man eben nach Hause und weiß, was man das nächste Mal eben anders machen muss. Hab keine Angst vor solchen Dingen. Meist funktioniert alles problemlos, und man hat sich vorher umsonst gesorgt.
*Man kann nicht immer auf alles vorbereitet sein. Das macht keine schlechte Mutter aus einem.
* Vergleiche nicht. Am besten, man setzt sich auch Beim Arzt im Wartezimmer möglichst weit weg von anderen Eltern. Sonst wird man sofort belagert mit: "Mein Kind kann schon, meine größte Tochter hat ja, wie alt ist es denn, in dem Alter konnte meine ja…" Das nervt und bringt keinem was. Und viele Mütter lassen sich durch sowas obendrein auch noch verunsichern. Und das völlig ohne Grund!
* Such dir einen Kinderarzt mit mobilem Internet im Wartezimmer. Du wirst dort viel Zeit verbringen. Viel einsame Zeit. Internet hilft ungemein. Z.B. Zum Lästern über Twitter. Zum Hilferufe absetzen ("sitze seit 2 Stunden im Wartezimmer, ertrage klein KÄWINN und DIEHLAILAAAH einfach nimmer.")...
* Ein Baby macht keine Sauerei, um zu ärgern. Es weiß nun mal nicht, was passiert, wenn man die Reisschale umdreht oder den Löffel fallen lässt. Das muss es herausfinden. Und es muss es auch herausfinden KÖNNEN.
* Schiebe jedes Gefühl für Ekel beiseite. Der Kartoffelbrei zwischen den Fußzehen? Babykotze auf dem frisch bezogenen Bett? Babyrotze in den Haaren? Pipi der Badewanne, in der auch du sitzt? Ja, das passiert. Davon geht die Welt nicht unter. Unsere Mütter haben das auch schon mitgemacht. Das Baby macht auch das nicht absichtlich. Bewundere in diesem Moment lieber deine eigenen Eltern, die das alles für uns durchgemacht haben. Und erzähl am Besten deinen Freundinnen davon. Die werden von diesen Geschichten auch ein paar auf Lager haben. Und wenn du die hörst, wirst du froh sein, dass es bei euch nur Pipi in der Badewanne war…
* Sprich mit deinem Kind! Ich finde es ganz schrecklich, wenn ich durch Einkaufsläden laufen und sehen, wie Babys mit ihren Eltern kommunizieren wollen, große Augen machen und auf Pappaufsteller zeigen, die Eltern aber so sehr darauf bedacht sind, dass das Baby ruhig ist oder dass der gesuchte Artikel möglichst schnell gefunden wird, dass das Baby ignoriert wird. Ich erkläre meinem Kind einfach immer, wo ich gerade hingehe, was wir suchen, was es gerade sieht. Das weckt sein Interesse für die Außenwelt und für die Abläufe des Alltags.
* Wenns ums Thema essen geht, auch nicht verunsichern lassen. Das Einzige: Kein Honig im 1. Lebensjahr (Gefahr einer Botulismusinfektion).
Der Rest meines Buches wären weiße Seiten, mit Herzchen bemalt.
Mittwoch, 15. Mai 2013
attachment parenting? Selbst schuld!
Da treffe ich Nachbarin #3 an der Haustür. (2 Kinder, ca. 5 und 11 Jahre alt, wohnt eine Etage schräg gegenüber, ich habe ihre Katze mal versehntlich ins Tierheim gegeben, aber das ist eine andere Geschichte :D)
Sie bietet mir mit dem Kinderwagen Hilfe an. "Ne danke", sag ich, "das geht gut!" (nachdem mal eine helfende Frau am Straßenbahneinstieg den Kinderwagen meiner Freundin E. los gelassen hat, mach ich das lieber selbst.)
im Aufzug dann fragt sie: "Is' immer ruhig." - "oh, hört man ihn bei euch nicht?" - "ne, frag isch ja. Is' immer ruhig?" - "nein, aber das muss er ja nicht sein. Er meckert zum Beispiel, weil er getragen werden will und das nicht immer geht." - "tja, bissu selbst schuld!"
Sie bietet mir mit dem Kinderwagen Hilfe an. "Ne danke", sag ich, "das geht gut!" (nachdem mal eine helfende Frau am Straßenbahneinstieg den Kinderwagen meiner Freundin E. los gelassen hat, mach ich das lieber selbst.)
im Aufzug dann fragt sie: "Is' immer ruhig." - "oh, hört man ihn bei euch nicht?" - "ne, frag isch ja. Is' immer ruhig?" - "nein, aber das muss er ja nicht sein. Er meckert zum Beispiel, weil er getragen werden will und das nicht immer geht." - "tja, bissu selbst schuld!"
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Dienstag, 2. April 2013
Ostern
Ich hoffe, ihr hattet schöne Ostern! Hier lag zum Glück kein Schnee, auch wenn es an Ostersonntag dann bei der Eiersuche anfing zu schneien...
Wir haben die Tage mit der Familie verbracht, und Ben hat es recht gut überstanden ;) Abgesehen vom vielen Trubel bei so vielen Menschen, das ist natürlich für so ein Baby ganzs chön verwirrend und hat mich genauso gestresst... Pünktlich zum Essen wurde ben jedes Mal unerträglich müde, so das sich einmal als letzte aß und einmal dann während des Essens 8 Runden ums Restaurant mit dem Kinderwagen drehte. Ben shlief genau da, als das Essen abgeräumt war. Immerhin hatte ich vorher ein bisschen gegessen. Mein Mann hat zwar auch angeboten mit ihm rauszugehen, aber mir war es auch zu viel Trubel und Durcheinander, so war ich ganz froh über die frische Luft, und das Entkommen vor der Fragerei, die sicher sehr nett gemeint, aber sehr anstrengend war. Es war einfach die Masse an Fragen, die mich da erschlagen hat.
"Was isst Ben denn? Was ist das? Hast du das überhaupt vorher mal probiert? Wie kochst du das? Ach und wie taust du es auf? Oh, ich glaub er ist fertig. Ich glaub er mag das nicht. Ist er satt? Ne, der hat keinen Hunger mehr, lass doch. Ben, mach mal den Mund auf, guck mal! Beeen, Ahhh machen!!!! Hihi er hat den Mund aufgemacht."
Beim Essen dann als er todmüde war und jeder "Ben!! BEHEN! Lach doch mal! Ohhh Behen guck mal!!! *grimassen - krchkrchkrch - rassel - rassel* -"kein Wunder weint der, wenn ihr alle esst und er nix bekommt. der will auch Pommes!!!" Und als er so weinte weil er müde war kam der Kellner mit Keksen angerannt ...
Ich war kurz davor zu sagen, bitte lasst mein Kind doch einfach mal in Ruhe... Bin stattdessen dann mit ihm raus.
Besonders super war ja angesichts des Obstbreis "bekommt er jetzt Schokopudding? Wieso bekommt der keinen Zucker? Das schadet doch nicht?"
Oder, als ich erzählte, dass Ben am Tisch Fingerfood bekommt und Gurke isst: "Ben, gleich kommt der Salat. Da freust du dich drauf, gell, da bekommst du sicher was von ab!" ich: *??!???!* - "Ja du hast doch gesagt er isst gern saure Gurken???"
Wie gesagt. Nichts davon war böse gemeint oder so, aber mich hat es einfach sehr, sehr angestrengt.
Jetzt genießen wir erstmal wieder die Ruhe, und gleich bringe ich Ben zu seiner Oma, weil ich einen Termin habe.
Ansonsten bin ich am Planen meines 30. Geburtstags, falls ich endlich mal eine geeignete Location finde, was hier eher ein kleines Drama ist. Nirgendwo "privates" ist Platz genug (dabei sind es wohl nur ca. 20 Personen) und ich würde gerne draußen feiern (einfach nur ein kleiner Brunch!). Bei uns zuhause ist es einfach viel zu eng :( Natürlich sollte eine überdachte Alternative dabei sein - und das Ganze nicht zu teuer und eben der Termin noch frei, woran es derzeit überall scheitert. Mal sehen wo das noch hin führt, auf ausfallen lassen habe ich jetzt irgendwie keine Lust - "jetzt erstrecht" ;)
Osterbilder (Schuhe sind ein Geschenk von meiner Mutter, Ben fand besonders die Preisschildchen sehr lecker....)
Wir haben die Tage mit der Familie verbracht, und Ben hat es recht gut überstanden ;) Abgesehen vom vielen Trubel bei so vielen Menschen, das ist natürlich für so ein Baby ganzs chön verwirrend und hat mich genauso gestresst... Pünktlich zum Essen wurde ben jedes Mal unerträglich müde, so das sich einmal als letzte aß und einmal dann während des Essens 8 Runden ums Restaurant mit dem Kinderwagen drehte. Ben shlief genau da, als das Essen abgeräumt war. Immerhin hatte ich vorher ein bisschen gegessen. Mein Mann hat zwar auch angeboten mit ihm rauszugehen, aber mir war es auch zu viel Trubel und Durcheinander, so war ich ganz froh über die frische Luft, und das Entkommen vor der Fragerei, die sicher sehr nett gemeint, aber sehr anstrengend war. Es war einfach die Masse an Fragen, die mich da erschlagen hat.
"Was isst Ben denn? Was ist das? Hast du das überhaupt vorher mal probiert? Wie kochst du das? Ach und wie taust du es auf? Oh, ich glaub er ist fertig. Ich glaub er mag das nicht. Ist er satt? Ne, der hat keinen Hunger mehr, lass doch. Ben, mach mal den Mund auf, guck mal! Beeen, Ahhh machen!!!! Hihi er hat den Mund aufgemacht."
Beim Essen dann als er todmüde war und jeder "Ben!! BEHEN! Lach doch mal! Ohhh Behen guck mal!!! *grimassen - krchkrchkrch - rassel - rassel* -"kein Wunder weint der, wenn ihr alle esst und er nix bekommt. der will auch Pommes!!!" Und als er so weinte weil er müde war kam der Kellner mit Keksen angerannt ...
Ich war kurz davor zu sagen, bitte lasst mein Kind doch einfach mal in Ruhe... Bin stattdessen dann mit ihm raus.
Besonders super war ja angesichts des Obstbreis "bekommt er jetzt Schokopudding? Wieso bekommt der keinen Zucker? Das schadet doch nicht?"
Oder, als ich erzählte, dass Ben am Tisch Fingerfood bekommt und Gurke isst: "Ben, gleich kommt der Salat. Da freust du dich drauf, gell, da bekommst du sicher was von ab!" ich: *??!???!* - "Ja du hast doch gesagt er isst gern saure Gurken???"
Wie gesagt. Nichts davon war böse gemeint oder so, aber mich hat es einfach sehr, sehr angestrengt.
Jetzt genießen wir erstmal wieder die Ruhe, und gleich bringe ich Ben zu seiner Oma, weil ich einen Termin habe.
Ansonsten bin ich am Planen meines 30. Geburtstags, falls ich endlich mal eine geeignete Location finde, was hier eher ein kleines Drama ist. Nirgendwo "privates" ist Platz genug (dabei sind es wohl nur ca. 20 Personen) und ich würde gerne draußen feiern (einfach nur ein kleiner Brunch!). Bei uns zuhause ist es einfach viel zu eng :( Natürlich sollte eine überdachte Alternative dabei sein - und das Ganze nicht zu teuer und eben der Termin noch frei, woran es derzeit überall scheitert. Mal sehen wo das noch hin führt, auf ausfallen lassen habe ich jetzt irgendwie keine Lust - "jetzt erstrecht" ;)
Osterbilder (Schuhe sind ein Geschenk von meiner Mutter, Ben fand besonders die Preisschildchen sehr lecker....)